Am Anfang war das eine echte Sinnkrise. Suno hat in wenigen Minuten Songs ausgespuckt, die handwerklich verdammt gut klangen. Ich habe mich ernsthaft gefragt: Was ist eigentlich noch meine Aufgabe, wenn das so geht?
Die Antwort kam ziemlich schnell. KI schreibt nie die Songs, die ich schreiben würde. Sie kennt mein Herz nicht. Sie drückt keine Emotionen aus, die wirklich aus mir kämen, sondern nur das, was nach Emotion klingt. Das macht einen Unterschied, den man hört.
Heute ist KI für mich ein Werkzeug — eines, das gut zu meinen Fähigkeiten passt. Sie hilft mir, meine eigenen Texte zu schärfen. Sie ist Ideenlieferant, wenn ich an einer Stelle hängenbleibe. Und sie hilft mir, Musik, die ich geschrieben habe, besser zu produzieren und zu arrangieren. Aber die Songs bleiben meine Songs.