Lyrics
Verse 1 Gott Du weißt, sie haben es verdient.Schlag endlich zu, bring Dein Gericht!Gerechter Herr, zahl Du es ihnen heim,lass es sie spür’n, verbirg Dein Gesicht.Ich hab es gesagt, ich hab sie gewarnt,alle sollen sehen dass ich richtig lag.Endlich soweit, jetzt ist Schluss damit,so lange wart’ ich schon auf diesen Tag
Verse 2 Nichts passiert, das Gemetzel bleibt aus.Das darf doch nicht sein, das ist nicht fair!Ich war im Recht, das musst Du doch seh’n,all das Böse, interessiert das nicht mehr?Statt dessen neues Leben, eine neue Chance,fast habe ich geahnt, dass es so kommen muss.Ich an Deiner Stelle, hätte es anders gemacht,und so sitz ich unter meinem Rizinus.
Chorus Ich wusste, dass Du gnädig und von großer Güte bist,Du bist barmherzig und geduldig, wenn Du unsre Herzen siehstGerechtigkeit, sie fordert schnelle Strafe, hart und klarDoch Du durchkreuzt die Konsequenz, bringst selbst das Opfer darErst drohst Du, und dann trifft’s uns nichtDie Liebe triumphiert, Die Liebe triumphiert über das Gericht.
Verse 3 Was ist bloß los? Warum ist das so schwer?Ich suche Deine Gnade und bin blind, wenn ich sie seh.Für mich da will ich alles – geschenkt und sofort,Doch gehst Du so mit andern um, dann tut es mir weh.Wie der Knecht, dem viel erlassen, wie der ältere BruderWie der Arbeiter im Weinberg es erkennen muss,So kämpf ich mit Deiner Gnade, nenn Dich ungerecht,und sitz fest - wie Jona unterm Rizinus.
Bridge Deine Gnade erzürnt mich und belehrt mich,sie erweicht mich und bekehrt mich,sie erfreut mich und erhebt mich,sie erfrischt mich und belebt mich,sie beschämt mich und berührt mich,sie erstaunt mich und schockiert mich,sie ist unfair! Sie ist unfair!
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